Gedanken der Woche: Ein „glückliches Leben“

Hey ihr! Vor ein paar Tagen ist mir ein Bild ins Auge gesprungen mit der Überschrift: „3 Regeln für ein glückliches Leben“. Ich finde zwar, dass das ein bisschen zu einfach klingt und es sicherlich keine „Regeln“ gibt, die man befolgt und dann hat man ein glückliches Leben. Aber dennoch hat mich diese Graphik zum Nachdenken gebracht.

Denn ist es nicht tatsächlich so, dass die meisten Menschen anstreben ein glückliches und unbeschwertes Leben zu führen? Wir wollen doch alle am liebsten Tag für Tag glücklich sein und zufrieden mit unserem Leben, oder nicht?

Zunächst einmal finde ich aber, dass ein „glückliches Leben“ natürlich für jeden anders aussieht und man diese Umschreibung nicht pauschalisieren kann. Für die einen ist es viel Geld zu haben, die anderen möchten vielleicht am liebsten ihr Leben mit dem Reisen verbringen und nochmal andere verbinden mit dem Glücklich-Sein ein Familienleben. Jede Vorstellung und jeder Traum ist berechtigt!

Im Grunde genommen hat aber, unabhängig davon, wie man sich ein glückliches Leben vorstellt, vieles damit zu tun, zufrieden mit dem zu sein was man – in diesem Moment- hat.

Dafür finde ich, sind diese „Regeln“ gute Anhaltspunkte, die man sich vielleicht zu Herzen nehmen kann. Ich möchte sie euch hier einmal vorstellen und meine Gedanken dazu niederschreiben. Allerdings begreife ich sie nicht als „Regel“ – Tipps oder Anregungen finde ich eine bessere Wortwahl. 😉

Sich selbst lieben

Zunächst einmal wahrscheinlich einer der am schwierigsten zu realisierenden Tipps, der aber meiner Meinung nach auch am meisten zu einem „glücklichen Leben“ beiträgt.

Das mit der Selbstliebe ist ja so eine Sache. Ich glaube echt, dass die wenigsten Menschen von sich behaupten können bzw. würden, dass sie sich selbst lieben. Am deutlichsten fällt das finde ich auf, wenn es um die Frage geht, welche Stärken und Schwächen man hat. Vielen fallen auf Anhieb alle (angeblichen) Schwächen auf. Dagegen muss man bei den Stärken länger überlegen.

So wahr wie das wohl ist, so traurig ist es auch. Warum haben die meisten von uns so Probleme damit sich selbst zu lieben oder wenigstens zu akzeptieren? Sollte es nicht eher so sein, dass man stolz ist auf die Person die man ist? So abgelutscht wie das auch klingt, aber JEDER hat tolle Eigenschaften, die man nicht nur selber lieben sollte, sondern die wahrscheinlich auch andere an einem total bewundern.

Ich selber hab auch so meine „Erfahrungen“ mit diesem Thema. Deswegen möchte ich bald in einem nächsten Blogpost speziell etwas zum Thema Selbstliebe schreiben. Diesen findet ihr dann in der Kategorie Lifestyle.

Ein paar Menschen finden, die einem gut tun

Das ist doch ein Punkt der – im Gegensatz zum Ersten- relativ einfach umzusetzen ist, oder nicht? Und auch das trägt, wie ich finde, enorm dazu bei ein glückliches Leben zu führen.

Eigentlich total logisch. Wenn man Menschen um sich rum hast, die man mag, mit denen man gerne etwas unternimmt und man ich wohl fühlt gibt es schon wenig worüber man sich beschweren kann.

Ganz im Gegensatz dazu, wenn man Freunde oder Bekannte in dem Umfeld hat, die einen runterziehen oder ständig nur am meckern sind. Es ist klar, dass das auf einen selber abfärbt und man selbst schlechte Laune bekommt.

Auch wenn es für manche schwer klingen mag, es ist wirklich ein wichtiger und befreiender Schritt nur noch die Leute in das eigene Leben zu lassen, die einem gut tun. Wenn es eine Person nicht tut, muss man sie ja auch nicht runter machen oder sich streiten oder sonst was. Es reicht, wenn man sich nicht mehr häufig (oder gar nicht mehr) mit ihnen verabredet und sich von ihnen distanziert.

Und auch, wenn man nur mit ein paar wenigen Menschen so richtig gut auskommt, dann ist das absolut nicht schlimm. Man hat doch lieber ein paar wenige besondere Menschen um sich herum, als tausend Freunde, bei denen man aber nicht man selbst sein kann oder nur schlecht gelaunt ist.

Auf die Meinung anderer scheißen

Ok, das klingt vielleicht etwas hart. Allerdings ist es sicher nicht so gemeint – jedenfalls verstehe ich es nicht so.

Auf die Meinung anderer zu scheißen kann, wenn man es „richtig“ versteht auf jeden Fall dazu beitragen ein glückliches Leben zu führen.

Meiner Meinung nach soll das aber nicht heißen, dass man sich anderen Meinungen komplett versperrt und keinerlei Ratschläge, Tipps oder ähnliches annimmt. Ich finde sogar, es ist eine gute Eigenschaft, offen gegenüber anderen zu sein und sich mit deren Ansichten auseinandersetzen zu können.

Allerdings nicht so, dass man sich selbst dabei komplett verliert. Jeder hat nun mal seine eigene Meinung, seine eigenen Werte. Klar, diese kann man immer ändern. Man kann sich durch andere Inspirationen und Anregungen holen, die vielleicht dazu führen, dass man dann anders denkt. Jedoch darf und sollte man auch zu seiner eigenen Meinung stehen. Wenn einem etwas nicht gefällt, man nicht dieser Ansicht ist oder etwas anderes vertritt – dann sollte man dazu stehen. Genau dann sollte man auf die Meinung anderer scheißen. Man muss nicht jedem gefallen oder gerecht werden.

Außerdem muss man auch nicht über alles, was andere sagen stundenlang nachdenken. Geschweige denn sich alles zu Herzen nehmen. Das andere Menschen andere Meinungen haben ist halt so und ist auch völlig legitim – trotzdem kann man sein eigenes glückliches Leben führen.

Positives denken

Das ist jetzt kein Punkt, der auf der Graphik zu sehen war, dennoch möchte ich ihn erwähnen. Ich habe für mich gemerkt, dass ich ein glückliches Leben vor allem dann führen kann, wenn ich positiv denke. Mir nicht ständig Gedanken darum mache, was alles schlimmes passieren könnte oder was gerade schlecht läuft.

Diesen Monat mache ich sogar eine „Positivity Challenge“, die ich auf Pinterest gefunden habe. Dafür poste ich auch jeden Tag eine Aufgabe in unserer Instagram-Story. Falls euch das interessiert, schaut gerne auf unserem Profil vorbei!

Wie steht ihr zu dem Thema „glückliches Leben“? Würdet ihr sagen ihr führt eins? Und fällt euch noch was ein, das für ein glückliches Leben essentiell sein könnte?

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